Spanien - Land der Regionen und der Dialekte

DSpanien ist ein sehr heterogenes Land, sowohl die Struktur des Landes als auch die Sprachen betreffend. Viele Menschen kennen hauptsächlich die Sonne und das Meer. Sie ballen sich in einem kurzen Strandbezirk direkt am Meer. Aber das ist eben nur ein Bruchteil der Kultur Spaniens.

Spanien – Land der Regionen und der Dialekte

Spanien ist sowohl landschaftlich als auch sprachlich sehr heterogen. Von der offiziellen Hochsprache Kastellan, sind die Dialekte der Regionen weit entfernt. Teilweise werden in Spanien auch Sprachen aus ganz anderen Sprachfamilien gesprochen. Das Baskische ist hierfür ein Beispiel. Der Begriff Dialekt ist für die Sprachen der Regionen nicht zu vergleichen mit den deutschen Dialekten. Die Regionalsprachen sind Teil der Identität der Menschen. Oft werden Straßenschilder extra umgeschrieben und mit Bezeichnungen der Region versehen. Welche Region man für eine Sprachreise ansteuert, kommt auf das Ziel an. Ein Sprachanfänger sollte Gegenden mit einer guten Aussprache in Hochspanisch wählen. Madrid und Valencia sind dann erste Wahl. Wer schon gut Spanisch kann, sollte sich die anderen Dialekte auch aneignen. Valencianco und Kastellan seien als herausragend Sprachen gekennzeichnet.

Barca, Rivalin Madrids

Die Costa Brava mit ihrer Metropole Barcelona ist mit dem Bus von Deutschland aus innerhalb von 12 Stunden erreichbar. Diese Region Spaniens wird auch Katalonien genannt. In der Region rund um Barcelona wohnen fast 4 Millionen Menschen. Spanien, so ist oft zu hören, wird von den beiden Polen bestimmt: Madrid, die königliche Stadt im Landesinneren und Barca, wie die Spanier Barcelona nennen, an der Küste. Hier spricht der Spanier Katalan. Eine Sprache, die auch in Südfrankreich verbreitet ist. Dort wird sie dann Okzitanisch genannt. Katalan wird auch in leicht abgewandelter Form auf den Balearen gesprochen.

Die königliche Mitte Spaniens

Die Landeshauptstadt von Spanien. Königliche Stadt und einstige Weltmetropole. Heute mondäne Stadt die modern und schick zu gleich ist. Hier wird die Hochsprache Spaniens gesprochen, nämlich Kastellan. Der Unterschied zwischen diesen Dialekten ist zumindest für einen nicht Spanier gewaltig. Eigentlich sind es keine Dialekte sonder eigene Sprachen.

Valencia – Kultur, Metropole und Strand

An der Küste schmiegt sich eine weiter große Region an die Costa Brava. Hier ist die Region Valencia angesiedelt. Valenciano ist die Sprache dieser Region. Tief und kehlig mit Anklängen an das Italienische. Die Balearen, namentlich Ibiza ist von hier leicht mit einer Schiffsreise zu erreichen.

Wer allgemeines Hochspanisch - Castellan - lernen möchte, ist in diesen beiden Regionen gut angesiedelt. Der, der es mondän mag, sollte sich für Madrid entscheiden. Sprachlich sicherlich das Herz des Landes. Wer dieses Spanisch kann, kommt durch die ganze Welt. Hier wird akzentfreiestes Spanisch gelehrt. In Valencia dagegen ist eher Party, Sonne und Meer angesagt. Der Spanisch ist nicht so klar wie in Madrid, dafür gehen die Menschen noch offener auf einen zu. Valencia bietet von der Region her außerdem die Möglichkeit, Hochspanisch und Valenciano zu vergleichen. Das gilt selbstverständlich auch für die Barcelona Ecke

Sowohl in Madrid als auch in Valencia gibt es hervorragende Sprachenschulen. Für hochmotivierte und spanisch sprechende Mitbürger halten die Universitäten Sprachkurse ab. Der Qualität ist dann standardisiert. Die Universitäten bieten auch Prüfungen an, deren Bestehen erleichtert dann die Aufnahme einer Arbeit oder aber eines Studiums.

Möglichkeiten des Sprachenstudiums

Sprache kommt von Sprechen. In Spanien existieren sehr viele kleine Pensionen, die immer noch sehr preiswert sind. Es ist eine gute Maßnahme, Spanisch bei einer Gastfamilie zu Erlernen. Statt eines Hotels in den Ballungszentren lieber zu einer Pension etwas außerhalb greifen. Das zwingt einen dazu, wirklich Spanisch zu sprechen. Es gibt auch die Möglichkeit, eine Art Bed und Breakfast zu buchen. Dann ist der Kontakt zu Spanien am intensivsten.